Auch in dieser Saison hält der Landsberg-Fluch an. Bisher konnten die Damen der HSG noch nie gegen den Kontrahenten gewinnen. Nach einem tollen Kampf zeigte die Anzeigentafel am Sonntag wieder eine Niederlage mit 18:20 an.

Ohne Kristina Frank und Daniela Kurka reiste das Team von Silvia Klein an die Stadt am Lech und erwischten auch gleich einen schlechten Start. Die gegnerische Lena Hierstetter schaffte es binnen kurzer Zeit mehrmals durch präzise Würfe zu treffen, so dass man bereits in der 8. Minute einem 4 Tore Rückstand hinterherlaufen musste. Durch eine gut funktionierende Manndeckung von Hierstetter, gelang dieser ab der 13 Minute allerdings kein Tor mehr und die Partie wurde ausgeglichener und man ging mit einem 8:12 Rückstand in die Pause.

Angetrieben von einer unermüdlich kämpfenden Mona Klein wurde der Zusammenhalt und der Kampfgeist in der ganzen Mannschaft geweckt. Dies hatte zur Folge, dass das Team in der 58. Minute auf 18:19 verkürzen konnte. In den Schlußminuten fehlte dann aber die Cleverness um noch ein Remis aus der Partie mitzunehmen. Endstand 18:20.

Trainerin Klein mahnte nach dem Spiel „Trotz intensiven Trainingseinheiten haben wir heute wieder mehrere 100% Chancen, unter anderem 4 verworfene 7m, liegen lassen. Wir müssen es zukünftig schaffen unsere Unkonzentriertheit und Nervosität abzulegen – sonst wird es mit der Punkteausbeute sehr schwierig“.

Grund zur Freude gab es in dem Spiel für die Mannschaft dann doch. Die beiden A-Jugendspielerinnen Sarah Imreskovic und Jana Baßler zeigten ein sehr gutes Spiel. Das erste und in dieser Partie sehr wichtige Tor von Jana Baßler läute zudem die Aufholjagd ein. „Hier können wir sehr optimistisch in die Zukunft schauen“ so Teamsprecherin Nadine Ankershoffen nach dem Spiel.

Es spielten: Sabrina Schicktanz (Tor), Mona Klein (8/2), Yvonne Goß (5/1), Sarah Imreskovic (1), Anica Friedrich (1), Jana Baßler (1), Laura Lühr (1), Selina Mikulla (1), Marina Demmeler, Nadine Ankershoffen, Tamara Klein