Uwe Gensheimer, Rune Dahmke oder Tobias Reichmann – deutsche Top-Handballer eint derzeit eines: ein Schnurrbart. Den lassen sich viele Menschen im November stehen, um auf das Thema Prostatakrebs aufmerksam zu machen. Ein HSG-Spieler macht mit.

Es hat beim Treffpunkt zum ersten Spiel der Herren im November nicht lange gedauert, bis es auffiel: Irgendwas ist anders. Schon bald sprachen die Spieler Jonas Schindler auf seinen neuen Schnurrbart an. Ziel erreicht. Der 21-Jährige nimmt am „Movember“ teil. Der Begriff ist eine Mischung aus moustache (Schnurrbart) und November. Es geht darum, durch die Gesichtsbehaarung Gespräche über das Thema Prostatakrebs anzuregen. Durch mehr Aufmerksamkeit für das Thema sollen Spenden gesammelt werden, um die Forschung und Vorbeugung zu fördern. Einige Spieler aus der Handball-Bundesliga nehmen teil.

Ich fand es witzig – jetzt finde ich es wichtig

„Am Anfang wusste ich gar nicht, was dahinter steckt“, erzählt Schindler. „Da fand ich es witzig – jetzt finde ich es wichtig.“ Schließlich sei das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung nahezu unbeachtet. „Ich habe die Aktion beobachtet und dieses Jahr gedacht: Da machst du mit. Mein Bruder hat mich auch dazu motiviert, auch ein Uni-Kollege ist dabei.“ Die Idee kommt aus Australien, sie gibt es nun seit 14 Jahren. Seitdem sammelte die zuständige Stiftung „Movember Foundation“ nach eigenen Angaben über 597 Millionen Euro an Spenden.

Einige Teilnehmer haben sich auf der Webseite der Stiftung angemeldet, so auch Jonas Schindler. Interessierte Spender können über sein Profil an die Stiftung für den guten Zweck spenden. Ihr seid dabei? Hier geht es zu Jonas‘ Profil.

Informationen zum Thema, zur Stiftung und zu Spenden gibt es auf: https://de.movember.com