Nichts für schwache Nerven war das Spiel gegen den TSV Weilheim. In einem Krimi entschied man das Spiel mit 23:22 erst in der letzten Minute für sich und bleibt damit weiterhin auf Meisterschaftskurs.

Auch hier hatte der Trainer im Vorfeld Probleme bei der Kaderplanung. Sechs Spieler der ersten Herrenmannschaft standen nicht zur Verfügung. Gott sei Dank hatte die A-Jugend an dem Tag Spielfrei und konnte mit sechs Spielern aufrüsten. Dabei gaben Leonard Augustin und Florian Merkens ihr Debüt bei den Herren und machten ihre Sache sehr gut.

Johannes Wastl als Matchwinner!

Bereits in der ersten Spielphase merkte man der Mannschaft an, dass in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt wurde. Mehrere Ballverluste führten schnell zum Rückstand (3:1), welcher zeitweise bis zu fünf Tore betrug (10:5). Erst ab der 20. Minute fand man ins Spiel. Den Vorsprung der Weilheimer aufzuholen, stelle sich dabei allerdings sehr schwer da. Bis zur Halbzeitpause schaffte man es lediglich auf 12:15 ran zu kommen.

Dieser drei Tore Rückstand blieb auch in der zweiten Halbzeit erstmal bestehen. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Spiel. Bis zur 50 Minute brauchte das Team um Markus Goblirsch und Ulrike Newel um mit den Weiheimern gleichzuziehen (19:19). Danach verpasste man es mehrfach in Führung zu gehen.

Dann die Schlüsselszene des Spiels bei einem Spielstand von 21:21 und dem Ballbesitz bei Weilheim, luchste A-Jugend Spieler Johannes Wastl dem Gegner den Ball ab, setzte zum Gegenstoß an, welcher sicher verwandelt wurde. Damit konnten die Herren in der 58 Minute erstmals mit 22:21 in Führung gehen. Weilheim glich nochmals aus, doch auch die HSG war nochmals erfolgreich. Glücklicher Endstand 23:22.

An dieser Stelle möchte sich das komplette Herrenteam bei der A-Jugend bedanken. „Ohne euch wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen“ resümiert Teamsprecherin Nadine Ankershoffen. Vor allem Simon Schindler begeisterte durch seinen Kampfgeist und spornte das Team unermüdlich an. Auf Goalgetter Bastian Wolfgart war wie gewohnt verlass. Marcel Dinebier brillierte im Tor und Matchwinner Johannes Wastl wird wohl noch lange was bei den Herren gut haben.

Am kommenden Sonntag könnten die Herren den Sack zu machen. Mit einem Sieg gegen Partenkirchen würde man schon vorzeitig als Meister und Aufsteiger feststehen. Doch das wird eine ganz schwere Aufgabe. Dafür braucht die Mannschaft eine volle Halle und lautstarke Fanunterstützung.

Es spielten: Jörg Aßmayr, Marcel Dinebier (beide Tor), Bastian Wolfgart (8/5), Moritz Herrmann (3), Patrick Friedrich (3), Simon Schindler (2), Leonhard Augustin (2), Ruben Haug (2), Simon Herrmann (1), Johannes Wastl (1), Konstantin Seemann (1), Markus Hohenreiter, Florian Merkens, Florian Bauer