Zum Siegen zu wenig, zum Verlieren zuviel. Auch gegen Weßlinger mit Personalproblemen gelang der HSG Isar-Loisach kein Befreiuungsschlag. Das 31:31 bringt den Aufsteiger vorerst nicht aus dem Tabellenkeller.

Die dezimierten Gäste hatten mit einem geordneten Angriffsspiel sichtlich Probleme, zu sehr schienen ihnen Stammspieler zu fehlen. „Trotzdem haben sie 31 Tore geworfen“, kritisierte HSG-Trainer Markus Goblirsch im Anschluss an die Partie.

Die Abwehr der Gastgeber ließ den SC Weßling vor allem in der zweiten Halbzeit nach Belieben kombinieren. So fanden die Gegner oft den Kreis oder kamen mit Einzelaktionen zu Toren. „So können wir in der Liga nicht verteidigen“, hadert Goblirsch.

Auf 13 Tore in der ersten Halbzeit folgten satte 18 im zweiten Spielabschnitt. Durch die oftmals ungestörten Würfe blieben die HSG-Torhüter Bartosz Przbylak und Jörg Aßmayr ohne Chance.

Zugleich nutzte die HSG Isar-Loisach die sich bietenden Räume im Angriff. Rückraumspieler Konstantin Seemann zeichnete sich mit zehn Toren aus. Lange sah es so aus, als ob sich die HSG in dem knappen Spiel durchsetzt.

Doch eine 31:30-Führung der HSG egalisierten die Gäste in der Schlusssekunde. Ein Abbild des gesamten Spiels: die HSG hatte auch hier keine ausreichende Abwehr gestellt.

Mit Blick auf die Tabelle hätten dem Bezirksliga-Aufsteiger zwei Punkte gut getan. „Wir müssen jetzt aber den einen Punkt nehmen und hart weiterarbeiten“, fordert Trainer Goblirsch.

Im Tor: Bartosz Przbylak, Jörg Aßmayr
Im Feld: Sebastian Raviol (3), Markus Hohenreiter, Jonathan Knierim (1), Moritz Herrmann, Fabian Siebel (3), Johannes Wastl (1), Jonas Schindler (3), Michael Fraas (3/1), Konstantin Seemann (10/3), Marco Reimann (6/1), Florian Bauer (1), Marius-Christian Eick