In der Schlussphase kippt die Partie: Die HSG Isar-Loisach muss sich Spitzenreiter TuS Fürstenfeldbruck III mit 25:26 geschlagen geben.

Zehn Minuten vor dem Ende der Partie führten die Gastgeber noch mit zwei Toren. „Dann waren die Gegner cleverer“, kommentiert HSG-Trainer Markus Goblirsch. Die HSG Isar-Loisach vergab Würfe, während der Tabellenerste der Bezirksliga aufholte und die Partie drehte. Mit einer offenen Deckung kam die HSG nochmal auf einen Treffer heran, es reichte aber nicht mehr. „Ich bin aber stolz auf die Mannschaft. Sie hat einen tollen Teamgeist bewiesen und gekämpft“, lobt Goblirsch. Der Punkt wäre im Abstiegskampf wichtig gewesen.

Wir haben sie geärgert

So sah man der HSG den Willen zu einer Überraschung an. Über 2:0 und 4:2 verschaffte sich der Aufsteiger einen guten Start. „Unsere Taktik ging gut auf“, sagt Goblirsch, „aber der Gegner blieb mit seinem Können dran.“ Schließlich ging TuS Fürstenfeldbruck III selbst in Führung, das Spiel wog hin und her. Zur Pause war die HSG Isar-Loisach mit 15:14 in Führung. Die Defensive um Konstantin Seemann stand gut, Torhüter Jörg Aßmayr überzeugte mit Paraden. Im Angriff war vor allem Philip Teubert erfolgreich. Auch im zweiten Spielabschnitt konnten die Gastgeber die Führung halten – bis TuS Fürstenfeldbruck III im Schlussspurt die Partie drehte.

„Wir haben alles gegeben und sie geärgert“, bilanziert Goblirsch. Im Hinspiel in Fürstenfeldbruck verlor die HSG noch recht chancenlos mit 32:21 – im Rückspiel gelang dann fast die Überraschung.

Es spielten:

Im Tor: Jörg Aßmayr, Bartosz Przbylak

Im Feld: Leonhard Augustin, Moritz Herrmann (2), Philip Teubert (7), Alexander Schmid (2), Florian Mehrkens, Jonathan Knierim (1), Jonas Schindler (1), Frank Gromen (1), Marco Reimann (6/3), Patrick Friedrich, Markus Hohenreiter (1), Konstantin Seemann (4)