Die HSG Isar-Loisach setzt im Abstiegskampf ein wichtiges Zeichen. Mit dem 38:34-Auswärtssieg in Mindelheim bringt sich der Aufsteiger vorerst aus der Gefahrenzone der Bezirksliga.

Für Euphorie ist freilich kein Anlass – die HSG hat bereits zehn Partien absolviert, während die Verfolger allesamt weniger Spiele auf dem Konto haben. Dennoch stellt Platz acht für die HSG einen verdienten Zwischenlohn für den Sieg beim Tabellenvierten, dem TSV Mindelheim dar. Es ist der zweite Saisonsieg für den Liganeuling. „Wir waren im Abschluss sehr konzentriert“, lobt Trainer Markus Goblirsch, „kaum weggeworfene Bälle.“ Bei 34 Gegentoren muss Goblirsch das Lob allerdings auch einschränken. „Das Abwehrverhalten war dafür nicht ganz so gut – aber der Zusammenhalt war da.“ Im Mittelblock haben Florian Bauer und Konstantin Seemann abgesichert.

Marcel hat viele Bälle rausgeholt

Im Tor hatte Marcel Dinebier eine gelungene Rückkehr. Er gab die richtige Antwort auf eine bislang eher mäßige Saison. „Er hat viele Bälle rausgeholt“, lobt Goblirsch. Ein weiterer Beleg für seine gute Leistung: Der Torhüter spielte fast durch. Mitte der ersten Halbzeit musste die HSG Isar-Loisach allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Der engagierte Allrounder Jonas Schindler schied nach guter Leistung verletzungsbedingt aus. Mittlerweile ist klar: Wegen einer Bänderverletzung ist das Handballjahr 2017 für Schindler beendet. An dieser Stelle gute Genesung, Jonas!

Für Freude sorgten dann zwei mitgereiste junge Fans der HSG Isar-Loisach, die mit ihren Anfeuerungsrufen durch die ganze Halle zu hören waren. Es hat geholen: Am Ende fuhr die HSG verdient einen 38:34-Sieg ein.