Dass der Gang zum Tabellenführer kein leichter werden würde, war der HSG Isar-Loisach klar. Am Ende sorgte aber vor allem die mangelhafte Chancenverwertung für die deutliche 21:31-Niederlage bei der TuS Fürstenfeldbruck III.

„Vier verworfene Siebenmeter, vergebene Konter und Würfe aus dem Rückraum – da war noch viel Potential nach oben“, spricht HSG-Trainer Markus Goblirsch der Niederlage am Sonntag über die Chancenverwertung. Die war gegen den Aufstiegsfavoriten der Bezirksliga deutlich zu schlecht, um Zählbares im Kampf um den Klassenerhalt mitnehmen zu können. Nach 0:1-Führung für die Gäste wendete sich das Blatt schnell bnis zum 4:1 für die TuS. Fortan lief die HSG Isar-Loisach stetig einem Rückstand hinterher.

Das Blocken und Verschieben hat nicht gut geklappt

Die Gastgeber setzten auf ein langsames, aber strukturiertes Angriffsspiel und kamen damit immer wieder zu Toren. Bei freien Würfen aus dem Rückraum zeigte sich die Qualität der Gegner, die Torhüter der HSG blieben oft ohne Chance. „Auch, weil wir in der Abwehr zu zaghaft waren. Das Blocken und Verschieben hat nicht gut geklappt“, kritisiert Goblirsch. Die langsame Rückzugsbewegung der TuS Fürstenfeldbruck III konnte die HSG Isar-Loisach dann zu selten ausnutzen, um die Partie im Gleichgewicht zu halten. Dem Team gelangen in der ersten Halbzeit nur sieben Treffer – das Spiel schien beim 16:7 fast vorentschieden.

Mit mehr Schwung agierten die Spieler dann in der zweiten Hälfte. Mit Kontern und Wechseln im Rückraum hatte die HSG Isar-Loisach deutlich mehr Geschwindigkeit im Angriffsspiel, was sich in Toren auszahlte. Alleine: Die 14 Tore in der zweiten Halbzeit reichten nicht aus, um der TuS Fürstenfeldbruck III noch einmal gefährlich zu werden. „Wir haben uns im Laufe des Spiels gesteigert – aber die Gegner haben das die ganze Zeit über schlau ausgespielt“, sagt HSG-Trainer Goblirsch. Damit gab es für die HSG Isar-Loisach an diesem Spieltag nichts zu holen. Ihr Saisondebüt in der ersten Mannschaften feierten die beiden Außenspieler Peter Böde und Dominik Krywalski.

Es spielten:

Im Tor: Bartosz Przybylak, Jörg Aßmayr

Im Feld: Sebastian Raviol (2), Markus Hohenreiter (1), Jonathan Knierim (1), Dominik Krywalski, Peter Böde (1), Jonas Schindler (3), Konstantin Seemann (2), Marco Reimann (7/1), Patrick Friedrich (1), Florian Bauer (1), Martin Veseli (2)