Nach sechswöchiger Pause geht es nun endlich auch für die Handballerinnen der HSG weiter und als erstes begrüßt man, zuhause in Wolfratshausen, den aktuellen Titelanwärter aus Herrsching.

Im Hinspiel gab es am Ammersee die zu erwartende hohe Niederlage mit 36:17. Herrsching zeigte sich in der Hinrunde bei allen Mannschaften deutlich überlegen. Ausnahmen gab es nur mit dem TV Waltenhofen und dem Eichenauer SV. Ansonsten waren Siege mit 20 Toren Abstand die Regel.

… sich so teuer wie möglich verkaufen

Doch Herrsching schwächelt aktuell ein bisschen. Nach dem Unentschieden gegen Eichenau, folgte ein „nur“ 11-Tore Sieg gegen den TSV Weilheim und letztes Wochenende zeigte das Team von Trainerin Tölgyesi, im Spitzenspiel um die Meisterschaft, Nerven und verpasste die vorzeitige Klärung der Meisterschaftsfrage. Mit einem Remis gegen den SC Weßling ist das Titelrennen weiter offen.

Dennoch rechnen die HSG-Damen nicht mit den zwei Punkten. „Ziel ist es sich so teuer wie möglich zu verkaufen und das Spiel lange Zeit offen zu gestalten“ meint Teamsprecherin Ankershoffen.

Dabei ist die Kadersituation aktuell nicht die Beste. Mit Selina Mikulla und Nadine Ankershoffen gibt es zwei verletzungsbedingte Ausfälle und aus der A-Jugend können auch nur wenige Spielerinnen aushelfen. So bleibt Trainerin Klein für das Wochenende ein Minikader von maximal 10 Spielerinnen. Dennoch freut sich die Mannschaft darauf das es endlich wieder los geht mit dem SCHÖNSTEN SPORT DER WELT und vor allem auf DIE BESTEN FANS DER WELT.

Kader für Sonntag: Yvonne Goß (Tor), Mona Klein, Kristina Frank, Anica Friedrich, Daniela Kurka, Marina Demmeler, Tamara Klein, Elena Zlatinov, Sarah Imreskovic, Angelina Burger