Einen Rechenschieber muss Markus Goblirsch am Sonntag nicht mit nach Gilching nehmen. Der Trainer der HSG Isar-Loisach formuliert für das Saisonfinale eine einfache Devise: „Verlieren verboten.“

Der Bezirksliga-Aufsteiger hat den Klassenerhalt sicher, wenn er im letzten Spiel am Sonntag beim TSV Gilching II (14 Uhr, Rathausstraße 6) nicht verliert, also mindestens einen Punkt holt.

Der letzte Spieltag wird zu einem echten Krimi, wie die Tabelle zeigt. Derzeit bedeutet Platz zehn den Abstieg in die Bezirksklasse. Den hat derzeit der TSV Alling mit 13 Punkten inne, davor liegt der TSV Gilching II mit 14 Punkten und auf Platz acht die HSG mit 15 Punkten. Sollten der TSV Alling und die HSG Isar-Loisach am Ende punktgleich sein, hat Alling die Nase vorne – sie haben beide direkten Duelle für sich entschieden. Daher möchte Goblirsch mit seinem Team am Sonntag punkten und damit nicht auf das Ergebnis angewiesen sein, das Alling ab 18 Uhr gegen den Tabellensiebten aus Schongau erzielt.

Wir haben es am Sonntag selbst in der Hand

In den Abstiegskampf geriet die HSG Isar-Loisach vor allem durch den Saisonanfang. „Wir haben viel Lehrgeld bezahlt und Spiele gegen Ende noch aus der Hand gegeben“, sagt Goblirsch. Doch der HSG-Trainer bleibt dabei: „Jetzt zu rechnen, bringt uns nichts. Wir haben es am Sonntag selbst in der Hand.“ Die gute Ausgangsposition im Saisonfinale hat sich die Spielgemeinschaft aus Geretsried und Wolfratshausen durch einen Erfolg im letzten Heimspiel erarbeitet.

Gegen die favorisierten Mindelheimer setzte sich die HSG mit 35:25 durch. „Wir haben damit ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, was wir können“, sagt Goblirsch. Wichtig sei auch die Unterstützung der Fans gewesen. Der Trainer und sein Team hoffen, dass sich alle Unterstützer der HSG Isar-Loisach auf zum Saisonfinale nach Gilching machen. „Wir werden alles geben“, verspricht Goblirsch. „Mit unseren Fans im Rücken packen wir das.“