Saisonendspurt, Kampf um den Klassenerhalt, Lokalderby und das Spiel um die Ehre. All das trifft am Sonntag um 17:00 Uhr auf die Partie der Herren von HSG Isar-Loisach und TV Bad Tölz zu.

Beide Mannschaften haben bereits 15 von 20 Spielen absolviert und liegen in der Tabelle nah beieinander. Aktuell hat der TV Bad Tölz 13 Punkte und den 7. Platz inne, die HSG lauert mit 11 Punkten auf Platz 9. Beide Mannschaften haben den rechnerischen Klassenerhalt noch nicht geschafft, doch das ist nur einer der Faktoren, warum viele Fans auf dieses Spiel hinfiebern. Hauptfaktor ist wohl, dass es sich um ein Derby handelt und es um die Ehre geht.

mehr als ein 4-Punkte-Spiel

Vor gemacht haben es den HSG-Herren bereits die eigenen Damen und die weibliche A-Jugend, welche je 4 Punkte beim Nachbarn abgesahnt haben. Dies können die Herren in der Höhe nicht schaffen, ging doch das Hinspiel mit 29:29 aus und man teilte sich die Punkte. Klares Ziel von Mannschaft und Trainer Goblirsch ist deshalb ganz klar der Sieg.

„Es ist mehr als nur ein 4-Punkte-Spiel“ meint Teamsprecher Konstantin Seemann und weiter „gerade im Hinblick auf den Klassenerhalt könnte am Ende auch der direkte Vergleich eine Rolle spielen, deshalb ist es umso wichtiger, dass die zwei Punkte bei der HSG bleiben“.

Dazu kann Trainer Goblirsch aus dem Vollen schöpfen und wird wohl die selber Aufstellung, wie vor einer Woche beim starken 29:20-Erfolg gegen den Tabellenvierten Kempten/Kottern, wählen.

Beim Gegner Bad Tölz wird die Mannschaft ein besonderes Augenmerk auf deren Top-Shooter Adrian Marcu legen. Dieser thront aktuell nicht nur in der Torschützenliste ganz oben, auch im Hinspiel musste die HSG 8 Tore von ihm hinnehmen.

Jetzt wäre eigentlich alles gesagt aber eins fehlt noch beim traditionellen Lokalderby und zwar eine volle Halle und lautstarke Fans. Deshalb baut die HSG am Sonntag in fremder Halle in Tölz auf DIE BESTEN FANS DER WELT! Anpfiff ist um 17:00 Uhr in der Sporthalle an der Jahnstraße.

Kader für Sonntag: Jörg Aßmayr, Bartosz Przybylak (beide Tor), Sebastian Raviol, Philip Teubert, Moritz Herrmann, Alexander Schmid, Florian Mehrkens, Jonathan Knierim, Jonas Schindler, Frank Gromen, Marco Reimann, Patrick Friedrich, Florian Bauer, Konstantin Seemann