Historischer Aufstieg in die BOL!!!!!

Power -Wochenende für Herren 1 und Herren 2. Vier Spiele waren insgesamt zu absolvieren.

Den Beginn machten die Herren 1 am Freitag beim Verfolger vom TV Waltenhofen. Nach einem sehr guten Start mit einem 5:0-Lauf in den ersten 10 Minuten, waren die Allgäuer bereits gezwungen ein Teamtimeout zu nehmen. Der gegnerische Trainer stellt sein Team dann besser ein und die Aufholjagd von Waltenhofen begann. Somit verabschiedeten sich die beiden Mannschaften mit einem 12:12 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit setzte sich die HSG dann Tor um Tor ab bis zum finalen und sehr wichtigen 30:25-Sieg.

Am Samstag durften dann die Herren 2 das erste Mal ran. Mit nur zwei Auswechselspielern ging es nach Gilching. Bereits von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher. Ohne die Wechselalternativen schwanden auch immer mehr die Kräft und am Ende musste man sich deutlich mit 21:37 geschlagen werden.

Am Sonntag durften dann beide Mannschaften zeitgleich ran. Herren 1 beim prestigeträchtigen Lokalderby in Bad Tölz und die Herren 2 zuhause in Geretried gegen die erfahrenen Gautinger. Und unterschiedlicher hätten die Spiele nicht sein können. Das begann bereits bei den Zuschauerrängen. Während auswärts in Tölz der Fanblock mit Plakaten, Trommeln und Fans gut gefüllt war – herrschte in Geretsried gähnende Leere. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an Edel-Fan Renate Becht, welche als einzigster Zuschauer dann die Rolle am Kampfgericht übernommen hat.

Zum Herren 2 Spiel verschlechterte sich die Personalsituation zum Sonntag nochmals, so dass man nur mit einem Auswechselspieler antreten konnte. Beflügelt von dieser besonderen Atmosphäre und Situation legte die HSG sensationell los und konnte bis zur 40. Minute sogar die Führung halten. Nach einer schweren Verletzung von Rene Blochmann und den nun immer mehr schwindenden Kräften, schafften es die Gautinger in der Schlussphase das Ruder umzureißen und zogen zum 19:26 davon.

Zeitgleich in Bad Tölz servierten die beiden Lokalrivalen den Fans ein Derby der besonderen Art. Sowohl für Tölz als auch die HSG ging es um viel – für die HSG sogar um historisches. Tölz als Tabellenvierter wollte die Chance auf einen Relegationsplatz bewahren. Die HSG konnte mit einem Sieg den Aufstieg in die BOL vorzeitig perfekt machen. Und genau diese Anspannung merkte man beiden Mannschaften ab Minute eins an. Kurz Zusammengefasst waren die 60 Minuten von Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Viele technische Fehler auf beiden Seiten und eine schlechte Wurfausbeute waren der Grund warum sich keine Mannschaft ernsthaft absetzten konnte. Die Führung wechselte bis zur 47 Minute immer hin und her. In der Schlussphase zeigte die HSG den größeren Willen? die bessere Kondition? die stärkeren Nerven? – man weiß es nicht. Jedenfalls konnten sie sich langsam Tor um Tor absetzten und eine 3-Tore-Führung über die Spielzeit retten. An dieser Stelle aber auch ein riesen Kompliment an die Tölzer, welche bis zum Schluss auf Augenhöhe mitgekämpft haben und sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert haben. Am Ende machte wahrscheinlich der an diesem Tag überragende Flo Seemann den Unterschied.

Zum Schlusspfiff und dem sicheren Aufstieg in der Tasche – trudelten schon die ersten Glückwünsche von gegnerischen Vereinen ein.

An dieser Stelle möchten sich die Herren 1 auch bei ihrer Reserve bedanken, welche trotz des Personalengpasses und ohne Schützenhilfe aus der ersten Mannschaft dieses anstrengende Wochenende durchgezogen haben.

Es spielten an diesem Wochenende für:

Herren 1: Jakob Kiebler und Marcel Dinebier (beide Tor), Flo Seemann (16), Philip Teubert (11/4), Bastian Wolfgart (8/2), Frank Gromen (5), Moritz Herrmann (4),  Alexander Schmid (4), Marco Reimann (4), Konstantin Seemann (3), Johannes Wastl (1), Florian Mehrkens (1), Simon Herrmann, Jonathan Knierim

Herren 2: Tobias Korntheuer (Tor), Michael Fraas (16), Rene Blochmann (7), Dominik Krywalski (5/1), Martin Veseli (4/1),  Johann Burger (3), Manfred Schindler (2), Florian Seifert (1), Sebastian Siebel, Nicki Sichert,