Die Damen der HSG Isar-Loisach verloren gegen starke Gäste aus Weßling mit 12:24. Bitterer für das Team ist aber der langfristige Ausfall einer Spielerin.

Die Damen der HSG Isar-Loisach bleiben vom Pech verfolgt. Nachdem sich im ersten Spiel schon Sarah Imreskovic schwer verletzt hatte, ist nun mit einem langfristigen Ausfall von Neuzugang Doreen Pfenning zu rechnen. Die Spielerin verletzte sich in den letzten Minuten schwer am Knie und wird wohl erst mal ausfallen. „Die Verletzungsmisere hört nicht auf“, hadert Teammanagerin Daniela Kurka. „Wieder ein grosser Wehrmutstropfen – aber wir müssen jetzt nach vorne schauen.“

Dadurch haben wir das Spiel offen halten können

Gegen die starken Gäste aus Weßling hatte die HSG Isar-Loisach einen sehr guten Start erwischt und hielt bis zur Halbzeit (8:10) mit. Der Grund lag in der starken Abwehrarbeit sowie einigen sicheren Torabschlüssen in der Offensive. Zwei wichtige Faktoren waren dabei die kämpferische Kristina Frank im Rückraum sowie eine Torhüterin Yvonne Goß, die die gegnerischen Spielerinnen zum Verzweifeln brachte. „Dadurch haben wir das Spiel offen halten können“, berichtet Kurka.

Leider wurde in dann in der zweiten Halbzeit nicht umgesetzt, was sich die HSG Isar-Loisach in der Pause vorgenommen hatte. „Besonders ärgerlich war, dass wir vier Siebenmeter verworfen haben“, kritisiert Trainerin Silvia Klein. Gegen Ende waren es ein paar Gegenstoesse zuviel, die die Gastgeberinnen wehrlos zugelassen haben. Auch die Abwehrarbeit war nicht mehr intensiv genug, so dass das Ergebnis um einige Tore zu hoch ausfiel. Trotzdem freuen sich die HSG-Damen schon auf ein Rückspiel in voller Besetzung. „Da sind wir nicht chancenlos“, kündigt Teammanagerin Kurka an.

Es spielten:

Im Tor: Yvonne Goß

Im Feld: Marina Demmeler, Sophie Bon (1), Anica Friedrich (1), Magdalena Binder (1), Doreen Pfenning (1), Nadine Juda (2), Kristina Frank (5/1), Selina Mikulla (1), Pirkko Schumacher, Marie-Luise Werner