Mit Offensiv-Power in Schlagdistanz zur Spitze

HANDBALL BEZIRKSOBERLIGA HSG Isar-Loisach schlägt den SV Pullach mit 42:32

Wolfratshausen – Die HSG Isar-Loisach bleibt in Schlagdistanz zur Tabellenspitze: Mit einem 42:32 (18:12)-Sieg gegen den SV Pullach bleiben die Handballer aus Geretsried und Wolfratshausen in Lauerstellung und ließen im Heimspiel wieder einmal mit beeindruckender Offensiv-Power und recht solider Abwehr aufhorchen: 42 Tore gegen eine durchaus leistungsstarke Mannschaft wie die Münchner Vorstädter sind eine Hausnummer. Mit 471 Toren insgesamt hat die HSG den durchschlagkräftigsten Angriff der Liga vorzuweisen. Gegen Pullach – die HSG trat in voller Mannschaftsstärke an – trug sich jeder Spieler in die Torschützenliste ein.

„Es war unser erster Sieg gegen Pullach“, freut sich Trainer Adrian Marcu und erklärt sich den Erfolg damit, dass sich jeder Spieler voll reinhängte. „Wenn wir immer 100 Prozent geben, können wir jede Mannschaft in dieser Liga schlagen.“ Gegen Pullach waren alle voll motiviert. Auch die 6:0-Abwehr funktionierte gut. Und der Angriff sowieso.

Das erste Tor gelang zwar den Gästen. Aber es sollte die einzige Führung für Pullach bleiben. Anschließend zogen die Hausherren kontinuierlich davon. Nach einer Viertelstunde führte die HSG mit 9:6, zur Pause wuchs der Vorsprung bereits auf sechs Tore an.

Die Gäste waren keineswegs ein schwacher Gegner. Bei Pullach fehlte nur ein rot-gesperrter Kreisläufer. „Sie waren trotzdem eine starke Mannschaft“, meint Marcu. Allerdings fanden die HSG-Spieler immer wieder Lücken in der Abwehr und bauten den Vorsprung aus. Am besten gelang dies Bastian Wolfgart, dem diesmal selbst für ihn überdurchschnittliche zehn Tore gelangen. Für Marcu war jedoch Florian Seemann der herausragende Spieler. „Ich habe schon viele gute Spiele von ihm gesehen, aber das war sein bestes.“

Gleich nach der Pause hatte die Heimmannschaft einen Lauf und baute die Führung nach vier Treffern am Stück auf zehn Tore aus. Obwohl sie acht Zwei-Minuten-Strafen kassierten, ließ die HSG die Pullacher nicht wieder entscheidend herankommen. Es war Simon Schindler, der kurz vor Schluss die 40-Tore-Marke durchbrach.

„Wir waren die bessere Mannschaft“, sagt Marcu. „Jetzt wollen wir weiterhin alle Heimspiele gewinnen und dann schauen wir, was möglich ist.“

 

HSG Isar-Loisach

Bartosz Przybylak, Jörg Aßmayer (beide Tor), Jonathan Knierim 1, Florian Seemann 6, Simon Schindler 3, Philip Teubert 6 (0/1), Florian Mehrkens 1, Konstantin Seemann 6 (1/1), Ante Doko 2, Adrian Marcu 3, Markus Hohenreiter 1, Moritz Herrmann 3, Bastian Wolfgart 10 (3/4).