Alles aufgefahren, was an Spielerpotential verfügbar war, hatten wohl die Handballer der HSG Würm Mitte II. „Sie wollten sicher ihre letzte Chance nutzen, um an uns heran zu kommen, erklärt HSG Isar-Loisach Trainer Markus Goblirsch, „aber wir waren einfach einen Tick besser!“.

Diesen Tick besser zu sein reichte den Handball Herren der Isar-Loisach, um die heimische Mannschaft beim Auswärtsspiel in Gräfelfing denkbar knapp mit einem Tor Vorsprung zu schlagen. Wobei es in der ersten Halbzeit gar nicht so gut für den Tabellenersten aussah. „Wir waren zu überhastet im Angriff und haben bis zur 23. Minute nur 6 Tore geworfen, das war einfach zu wenig“, erklärt Goblirsch den 9:12 Halbzeitrückstand seiner Mannschaft. „In der Halbzeitpause haben wir uns nochmal richtig als Team eingeschworen und sind mit einem großen Kampfgeist wieder in die Halle zurück.“ Und das Konzept ging auf, denn die Abwehr stand felsenfest und im Angriff ließ man konzentriert den Ball laufen, bis sich eine Lücke oder eine echte Wurfchance ergab, die auch zum Torerfolg führte. „Philip Teubert war hier gerade im 1 gegen 1 sehr stark“ lobt Goblirsch, „9 Minuten ohne Gegentor sprechen auch für die solide Abwehr- und starke Torhüterleistung“. 13 zu 13 Tore Einstand hieß es dann in der 39. Spielminute und bis zum Ende des Matchs ließ sich die HSG die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung sorgte dafür, dass ein ein bis zwei Torevorsprung sicher gehalten werden konnte und die HSG Isar-Loisach verdient als Sieger vom Platz ging. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leuten, resümiert der Trainer, „unser Ziel ist es, an diese Leistung anzuknüpfen und beim Heimspiel nächstes Wochenende gegen Kempten den nächsten Sieg einzufahren.“

 

Es spielten im Tor: Jörg-Maximilian Aßmayr, Jakob Kiebler. Im Feld: Philip Teubert (7/2), Florian Seemann (4), Markus Hohenreiter (3), Jonathan Knierim (2), Konstantin Seemann (2), Marco Reimann (2), Jonas Schindler (1), Alexander Schmid (1), Frank Gromen (1), Moritz Hermann, Johannes Wastl