So haben sich die Handballer der HSG Isar-Loisach ihren Saisonstart nicht vorgestellt: Mit 29:32 (14:16) mussten sie sich dem Mitaufsteiger TV Waltenhofen geschlagen geben. „Eine unnötige Niederlage“, kommentierte der Vorsitzende Peter Seemann. „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“

Für die Niederlage gibt es seiner Ansicht nach mehrere Gründe. So hätten die Waltenhofener von der ersten Sekunde an sehr konzentriert gespielt und einige gute Verstärkungen dazu bekommen. Zudem seien sie von den lautstarken Zuschauern nach vorne getrieben worden. Die HSG mit ihrem neuen Trainer und der neu zusammengestellten Mannschaft sei hingegen noch nicht eingespielt.

Ehe sich die HSG versah, lag der Gegner mit 10:4 in Führung. Die Spielgemeinschaft kämpfte sich immer wieder heran. Zwischenzeitlich stand es nur noch 17:16, 22:21 und 29:28 für den TV, doch der Ausgleich wollte aber einfach nicht fallen. Standhaft verteidigte Waltenhofen seine Führung und baute sie am Ende noch zu einem Drei-Tore-Vorsprung aus.

Seine Zuversicht ließ sich Seemann durch die Auftaktpleite nicht rauben: „Man hat schon das Potenzial unserer Mannschaft gesehen. Der Kader ist so stark wie selten zuvor.“

HSG: Przybylak, Hohenreiter, F. Seemann 6 (1/2), Schindler 3, Teubert 3, Cigan 2, Mehrkens, K. Seemann 5, Dinebier, Marcu 4, S. Siebel, F. Siebel, Herrmann 2, Wolfgart 2 (0/1).

(Quelle: Geretsrieder Merkur)