Erster gegen Zweiter – es war das Topspiel der noch sehr jungen Bezirksliga-Saison. Die HSG Isar-Loisach empfing die HSG Würm-Mitte II und trennte sich vom „Verfolger“ mit 23:23 (11:13).

„Ein hochklassiges Handballspiel zweier gleichwertiger Mannschaften.“ So hört sich die Bilanz von Alexander Schmid, Trainer der HSG Isar-Loisach an. Dem Gastgeber spielte ein guter Start in die Karten. Nach sechs Minuten lag die HSG Isar-Loisach mit 5:1 in Führung. „Wir sind super rein gekommen“, sagt Schmid. Dank einer stabilien Abwehr und einer guten Torhüterleistung konnte die HSG ihr schnelles Umschaltspiel wirkungsvoll einsetzen. Nach einer Viertelstunde waren die Gäste aus Gräfelfing aber in der Partie angekommen und glichen zum 7:7 aus. Bis zur Halbzeit verschaffte sich die Reserve der HSG Würm-Mitte einen Vorsprung von zwei Toren.

Richtige Teameinstellung und Kampfkraft

Umstellungen in der Abwehr der HSG Isar-Loisach zeigten ihre Wirkung. Die Defensive stand zu offensiv, die Gäste kamen über Anspiele an den Kreisläufer zu Toren. „Durch die Verunsicherung hinten haben dann auch die Abläufe vorne nicht mehr so gepasst“, sagt Schmid. Auch in der zweiten Hälfte setzte sich diesere Trend fort, die HSG Würm-Mitte II zog zwischenzeitlich auf 13:17 davon. Die HSG Isar-Loisach leistete sich dann auch noch zwei Fehler in der Offensive, die mit Gegenstößen bestraft wurden. Als sich dann auch noch Kreisläufer Markus Hohenreiter angeschlagen zurücknehmen musste, schien alles gegen die Gastgeber zu sprechen.

Der Tabellenführer ließ sich aber nicht unterkriegen und setzte zur Aufholjagd an – Tor um Tor. „Beim 20:20 hatten wir das Heft des Handelns wieder in der Hand“, sagt Trainer Schmid. Die HSG Isar-Loisach verpasste es dann aber, auf zwei Tore davon zu ziehen. „Wir hätten unsere Chancen nutzen müssen.“ Beim Stand von 23:23 hatte die HSG Isar-Loisach wenige Momente vor dem Schlusspfiff noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, vergab aber. Das Fazit des Trainers Schmid: „Positiv ist, wie wir uns mit der richtigen Teameinstellung und Kampfkraft selbst wieder rausgezogen haben. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, um das Spiel zu drehen.“ Am Ende reichte es für einen Punkt gegen die Starke Reserve aus dem Würmtal.

Es spielten:

Im Tor: Jörg Aßmayr

Im Feld: Leonhard Augustin, Markus Hohenreiter (1), Philip Teubert (4/2), Frank Gromen (3), Florian Seemann (3), Konstantin Seemann (1), Marco Reimann (6), Simon Herrmann, Jonathan Knierim (2), Marcus Gottesbüren, Florian Mehrkens (3)