Mit einer couragierten Leistung sicherte sich die B-Jugend in der finale Runde die Zugehörigkeit zur Landeliga Süd.

Die Voraussetzungen diesmal besser, als bei den letzten Turnieren, fast alle Mann meldeten sich wieder einsatzfähig. Die Losfee meinte es indes keineswegs gnädig mit den Jungs, mit Eichenau als Gastgeber und HaSpo Bayreuth als renommierte Handballhochburg hatten wir 2 dicke Kaliber vor der Brust, lediglich Flügelrad Nürnberg schien von der Papierform her etwas leichter.

Zum Auftakt ging es gegen Eichenau, in den letzten 2 Jahren Stammkontrahent der HSG. Es galt vor allem die beiden technisch und körperlich starken Rückraumshooter in den Griff zu bekommen. 15 Minuten gelang dies der Defensive fast optimal, nur 2 Gegentore standen zur Halbzeit auf der Anzeigentafel. Da man selbst allerdings ebenfalls viele Chancen liegen ließ, kämpfte sich der Ausrichter in der Schlussphase gefährlich nahe heran, am Ende konnten wir einen knappen 9:8 Erfolg feiern.

In der Partie gegen ESV Flügelrad warf die B-Jugend schnell einen komfortablen Vorsprung heraus, einige Nachlässigkeiten in der Schlussphase blieben so ohne Konsequent (20:15).

Abschließend entschied die Auseinandersetzung mit Bayreuth den Turniersieg. Die Franken, aufgrund von Verletzungen mit einem Minikader angereist, hielten die Begegnung trotz Krämpfen bei einigen Akteuren lange offen, am Ende zog die HSG dann verdient noch mit 20:17 davon.

Am Ende profitierten wir vermutlich von unserem breiteren Kader (alle Feldspieler netzten ein) und der ausgezeichneten Physis. In einer Mannschaft ohne körperlich herausragende Jugendliche machten sich Kraft- und Konditionstraining mit Fortdauer des Turniers bemerkbar. Läuferisch schien der eine oder andere B-Jugendliche der HSG nach dem Ende des Turniers jedenfalls noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten. Diese Faktoren werden wir auch im kommenden Winter benötigen, denn fehlende Zentimeter und Kilos sind bis dahin kaum „aufzuholen“.

Es spielten: Luka Barbir, Maxi Hartwanger, Patrick Goblirsch (alle Tor), Nico Kießkalt (3), Leon Lauber (4), Botond Horvath (2), Linus Schindler (1), Julian Baumann (1), David Wolfgart (11), Patrick George (2), Leonard Ladu (12), Paul Klinkert (3), Lukas Neumüller (5), Luca Lortz (1), Elias Newel (4).